Art from Lithuania

The Embassy of the Republic of Lithuania and Werkstattgalerie
invite to opening of the exhibition

Both sides of the Void
Agne Jonkute, Remigijus Treigys, Monika Zaltauskaite,
Brone Neverdauskiene

Thursday 16th February at 7 pm.


Introduction:
Dr. Gabriele Žaidyte
(Cultural Attacheé of the Lithuanian Embassy in Berlin)

Ignas Kazakevicius
(Curator and Director of the Cultural Communication Center Klaipeda)


Public Viewing: 17.02.-17.03.2012
Tuesday-Friday 12-20 Uhr, Sa 12-16 Uhr

Werkstattgalerie
Eisenacher Str. 6
D-10777 Berlin

info@werkstattgalerie.org
Tel: +49.30.21002158


Dorothea Reese-Heim      Lineare Systeme Vernissage 12.01.2012 at 7pm

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung von Dorothea Reese-Heim am Donnerstag, den 12.Januar 2012 ab 19 Uhr .

Die Ausstellung LINEARE SYSTEME zeigt eine repräsentative Auswahl von Installationen,
Objekten und Zeichnungen aus dem umfangreichen
Werk der Münchner Künstlerin Dorothea Reese-Heim.

Das künstlerische Denken Reese-Heims - von 1983 bis
2009 Professorin für Textil an der Universität Paderborn
- kreist um die skulpturalen Möglichkeiten von Papier und
textilen Materialien.
Gitterstrukturen, Lineaturen und lichtdurchwirkte Plastizität
begründen den Gestaltcharakter ihrer Objekte und
transparenten Raumkörper. Stahlbänder, Acrylglas, Papier,
Leinen, Plastik, Flechtschnüre u.v.a.m. biegt, schichtet
oder verknüpft sie zu spannungsvollen Beziehungsgeflechten.
In der gegenseitigen Bedingtheit von Innen und
Außen, im Neben- und Gegeneinander der Strukturen,
entsteht eine Vielfalt optischer Relationen, die das Auge
des Betrachters fortwährend aktivieren.

Im Umgang mit textilem Stoff geht es Reese-Heim auch
um eine neue Identität von Idee und Material und das
Fortleben des Textilen in anderen Kontexten. Das Material
– Werkstoffe aus dem rein funktionalen Bereich industrieller
Fertigung – wird zum Mittel des Ausdrucks, zum Träger
philosophischer Entwürfe.

Dorothea Reese-Heim (geb. 1943 in Sindelfingen) studierte
an den Akademien der Bildenden Künste in Karlsruhe und
München. Für ihr Werk wurde sie mehrfach ausgezeichnet,
u.a. mit dem Bayerischen Staatspreis (1995), den Lotte-
Hofmann-Gedächtnispreis für Textilkunst (2002), den
Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (2004)
und dem Seerosenpreis der Stadt München (2009).

Ausstellung: 12.01.-11.02.2012

Öffnungszeiten:
Dienstag-Freitag 12-20 Uhr,
Sa 12-16 Uhr

Werkstattgalerie
Eisenacher Str. 6
D-10777 Berlin

info@werkstattgalerie.org
Tel: +49.30.21002158


Genia Chef -"Glory of a new century"  at State Russian Museum

GENIA CHEF
GLORY OF A NEW CENTURY
16 November - 11 December 2011
Marble Palace
5/1 Millionnaya Str. (Metro - Nevsky Prospekt)
State Russian Museum, St.Petersburg


The solo exhibition of Genia Chef presents the creative oeuvre of the well-known master of contemporary art who was born in the Soviet Union and from 1985 works in foreign countries (Germany, Austria, the United States of America, Spain). The exposition includes the paintings, light-boxes and installations presenting the original re-comprehension of the canons of the historical genre that had a leading place in the system of the official Soviet art. Genia Chef who received the professional artistic education in the Soviet Union combines in his works the academic manner of painting with the expressive means of the newest electronic technologies that he had mastered during the study in the Academy of Fine Arts in Vienna (1988-1993). The author constantly accentuates the absurdity of content in his works where the images of the Revolutionary leaders, classics of the Russian literature, ancient gods and heroes, pre-history animals and buildings of different epochs are paradoxically combined. Using the expressive means of the Social-art, Fantastic Realism of the Vienna School and the leading artists of surrealism Salvador Dali and Rene Magritte, Genia Chef strives to the ironic reflection of the historical process that had lost any logic and meaning and is open for the artist's and viewer's free and playful interpretation.


At the Horizon of Time                    Opening 18thNovember at 6pm

At the Horizon of Time
18.11.-30.12.2011
Mary Bauermeister, Clément Borderie, Pascual Jordan, Hartmut Stielow


Die Künstler dieser Ausstellung verbindet trotz sehr unterschiedlicher Konzepte eine Verwandschaft in Ihren Werken, die vom Einfluß der Natur auf Ihr Schaffen bestimmt wird.

Mary Bauermeister kann als eine Protagonistin der Kölner Fluxus-Bewegung der 60er/ 70er Jahre gelten, die auch international bedeutsam wurde. In ihrem legendären Atelier in der Lintstraße trafen sich 1960-62 Größen wie John Cage, George Brecht oder Nam June Paik, um in Performances, Happenings, Lesungen und Konzerten Kunst als eine Zusammenführung von Medien zu inszenieren. Zu manchen ihrer Ausstellungen wurde Musik von Karl-Heinz Stockhausen gespielt, mit dem sie verheiratet war und mit dessen Kunst die Ihre das Interesse an Fragen der Komposition verband. Heute arbeitet Mary Baumeister auf ihrem Ateliergelände in Rösrath, von dem ausgehend sie ihre an kosmologischen Theorien orientierten Gartenanlagen plant. Die hier gezeigten Kollagen aus gesammelten Flusssteinen waren ursprünglich Durchamp gewidmet, der sie sehr mochte. Wie sich, was sie findet, unter ihren Augen, ihren Händen zusammenfindet, drückt sich in Formen aus, die sich zwischen denen der Natur und denen der menschlichen Geschichte bewegen.

Der Bildhauer Hartmut Stielow ist Schüler von Bernhard Heiliger. Schon früh positionierte sich Stielow außerhalb der zeitgenössischen Kunstdiskussion und bezog sein Handeln auf die Tradition der Stahlplastik. Die großen wie die kleinen Skulpturen aus Roststahlstrukturen und hellen Granitblöcken erinnern im Erscheinungsbild an die abstrakte Kunst des 20.Jahunderts. Sie sind aber grundsätzlich anders beseelt. Nicht gedachte Formen werden in Materialien umgesetzt. Die Konkretheit des Steines in seiner Schwere und die Konkretheit des Eisens in seiem Tragen begenen einander. Das Eisen umschließt den schweren Stein in einer feinen Balance, die Gegensätze werden zu einer Einheit zusammengefügt. Seine Thematik ist das Lasten und Tragen, Aufruhen und Emporheben wie in seiner "Pieta"- abstrahiert von allem Figürlichen und konkret wie alle Vorgänge des Lebens. Stielows Arbeiten zeichnen sich aus durch ihre Offenheit und die ihnen innewohnende Ruhe.

Pascual Jordan hat eine vielseitige Entwicklung figürlichen Malens, besonders des Porträts hinter sich gelassen. Es folgte eine Periode der Auflösung des Gegenständlichen, so buchstäblich, dass von ihr „fliegende Teile“ die Bilder zu bestimmen scheinen. In Wirklichkeit waren aber bereits die fern nuancierten Hintergründe das Wesentliche. Ihre Partikel folgen der Frage, welche neuen Welten sich aus den zerfallenen bilden werden. Inzwischen legen sich Farbschichten von dunklem oder matt leuchtendem Glanz über die alten Strukturen, die nur noch unsichtbar ihr Zueinander und gegeneinander den Bildern mit auf die Wege geben. Manchmal breitet sich souverän ihr Zwischen aus, malerische Spieglung von Luft und Licht des Meeres. In den Tönen lebt die Liebe des Malers zu der Farbenkunst der Meister, die er verehrt.
Im Herbst sind die Formen von Clement Borderie, diese sonderbaren Gestelle aus Eisen, mit Maltuch bespannt, um den Wechsel der Zeiten und der Elemente festzuhalten, mit abgefallenem Laub bedeckt. Diese Blätter werden vom Winterwind vertrieben werden, bevor, dann, die Frühlingsregen in die Leinwände eindringen. Staub, Insekten, Pollen, Blüten, Zweige und die Verschmutzungen der Luft lassen sich darauf nieder. Dabei prägen sie dem Tuch ihre Bahnen, ihre Farben, ihre Formen auf. So entstehen die Werke von Borderie in einem Prozess wie dem der Fotografie, nur zeitlich verzögert in Zeitlupe. Indem er seine Gestelle an derart entfernten Orten aufstellt wie Vole Sacré bei Verdun, Paris, Berlin oder Havanna, sammelt Borderie den Staub, den Regen, das Gedächtnis dieser Böden und dieser Städte, gibt Borderie zu entdecken, was sie unterscheidet und was sie gemeinsam haben.

Ausstellungszeiten Di-Sa 12-19 Uhr

Werkstattgalerie | Eisenacher Str. 6 | D-10777 Berlin
www.werkstattgalerie.org | info@werkstattgalerie.org |